Kronprinz Rudolf

Auflaufform mit Apfeltommerl. Mit einem Holzheber wird gerade ein Stück herausgenommen.
Der Kronprinz Rudolf ist ein echter Steirer. Als sog. Zufallssämling wurde er von Johann Klöckner in seinem Obstgarten in Wolfgruben bei Gleisdorf entdeckt. Auf der Wiener Weltausstellung 1873 sorgten die prachtvollen Früchte für große Begeisterung. So erhielt er seinen Namen zu Ehren des damaligen österreichischen Thronfolgers. Der Kronprinz Rudolf ist die einzige alte Apfelsorte, die noch heute im erwerbsmäßigen Tafelobstanbau eine Bedeutung hat.Er ist ein kleiner bis mittelgroßer Winterapfel mit abgeflachter und gleichmäßig runder Gestalt. Seine sehr dünne Schale ist glatt und glänzend, mit einer grünlichen Grundfarbe mit leuchtend roter Backe auf der Sonnenseite. Das weißlich gefärbte, mittelfeste Fruchtfleisch ist sehr saftig, der zarte Geschmack und der intensive Duft geben dem Apfel eine sehr elegante Note. Gut besonnte und ausgereifte Früchte sind ein einzigartiges Geschmackserlebnis.Die Genussreife beginnt im Oktober und dauert bei guter Lagerung bis ca. Juni.Der Kronprinz Rudolf erfreut sich nicht nur als Jausenapfel großer Beliebtheit, vor allem auch zu einer deftigen Jause passt er hervorragend, aber auch zu Süßspeisen verarbeitet oder als Apfelmost ist er hochgeschätzt.

Weitere Sorten

Gala

Gala

Der Gala entstand 1943 in Neuseeland durch die Kreuzung von Kidds Orange Red und Golden Delicious. Ursprünglich nach seinem Züchter benannt, erhielt er 1962 seinen heutigen Namen.

Golden Delicious

Golden Delicious

Der Golden Delicious macht seinem klingenden Namen alle Ehre. Ursprünglich um 1890 in West Virginia (USA) als Zufallssämling entdeckt, hat er sich weltweit verbreitet und ist in Österreich zusammen mit dem Gala-Apfel die beliebteste und auch am häufigsten angebaute Sorte.